Vierundzwanzig Beutelchen an einem roten Bondageseil. Sie lösen in mir augenblicklich Neugier aus, gemischt mit leichter Erregung. Vor mir präsentiert sich ein handgefertigter Adventskalender, wie ich ihn als Kind manchmal bei meinen Klassenkameraden gesehen habe. Kleine Geschenke waren darin verborgen, Süßigkeiten, Stifte oder Spielzeug. Viel schöner als die billigen Schokoladenkalender, die ich damals jedes Jahr von meinen Eltern bekam.

Mein Blick schweift über die rotglänzenden Beutel. Was hat mein Herr darin für mich versteckt?

Aufgeregt suche ich den Beutel mit der Nummer Eins. Da ist er! Mit den Fingern versuche ich, unter der glitzernden Folie zu erspüren, was mich wohl erwartet. Schwierig zu erraten … Schon nach einigen Sekunden siegt meine Ungeduld. Ich öffne das Band, mit dem das Säckchen verschlossen ist. Und was finde ich? Einen Spargelschäler und eine dicke Ingwerwurzel! Dazu ein zusammengerollter Zettel mit einer Nachricht:

„Meine Liebste,

eine Schande, dass ich deinen Blick nicht sehen kann, es wäre unterhaltsam. Sei so freundlich, nimm den Schäler in die Hand und befrei den Ingwer von der Schale. Stell dich geschickt an, schäle nicht zu viel ab. Du willst doch von der schönen dicken Knolle nichts verschwenden. Wenn du mit dem Schälen fertig bist, darfst du sie dir nämlich tief in dein Hintertürchen schieben.

Genieße es und warte auf mich, wie immer, nackt auf den Knien.

S.“

Den Schäler in den feuchten Händen, starre ich die Ingwerknolle an. Dick wie ein Hühnerei.

Schon beim Schälen steigt mir die Schärfe in die Nase. Als ich nach dem – wie befohlen sparsamen – Schälen meinen Slip herunterziehe, ist der klatschnass. Meinen Saft schmiere ich als Gleitmittel auf die Knolle. Dann kniee ich mich auf den Fußboden. Etwas nach vorn gebeugt, drücke ich den Ingwer hinein. Erst brennt es leicht, kriecht weiter hinauf und breitete sich aus, bis mein ganzer Unterleib in Flammen steht. Ein lodernder Schmerz, geil, einfach nur gut. Ich bin so feucht, ich tropfe auf den Boden.

Der Schlüssel klimpert im Schloss. Die Schritte meines Herrn nähern sich.

Auch nach Jahren noch gefällt es mir, wie er auf mich herablächelt, wenn er mich am Boden kniend auf ihn warten sieht. Es erregt ihn ebenso wie mich. Mit der Schuhspitze tippt er in die Pfütze unter meinen leicht gespreizten Beinen: „Na mein Engel, möchtest du morgen das nächste Säckchen öffnen?“

Ja, ich will!

Und da wir das auch wollen, hat sich unser Team zusammengesetzt, um einen Adventskalender zu gestalten, der euch hoffentlich genauso viel Spaß bereiten wird, wie uns. 24 handgefertigte Säckchen im Fetisch-Design warten darauf, von euch ganz individuell und vor allem kreativ befüllt zu werden. Wir wünschen euch eine aufregende Adventszeit mit vielen anregenden Überraschungen.

Neugierig? Hier klicken: Eufory-Adventskalender

Seid stolz und glücklich – und vor allem – genießt eure Neigungen!

Euer Eufory-Team

Lilium

Lilium

Lilium hat ihr Studium in Literaturwissenschaften und Mediävistik mit dem Schwerpunkt Sadomasochismusforschung abgeschlossen und lebt ihre BDSM-Neigung auch im Alltag offen aus. Die gebürtige Berlinerin ist nicht nur wahnsinnig neugierig darauf, was andere zu erzählen haben, sondern gibt zudem gerne einen Einblick in ihre ganz privaten Leidenschaften.

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