Baby, it´s cold outside! Also bleibt schön gemütlich im Warmen und holt den 100er Pack Teelichte vom schwedischen Möbelhaus raus. Schnappt euch eine Tasse Tee oder Glühwein und ab mit einem guten Buch auf die Couch. Das hört sich nach einem perfekten Plan an? Noch besser wird es, wenn der Lesestoff nicht nur Spaß, sondern vor allem richtig Lust macht. Die Autorin Eva D. Black verführt euch in ihrem neuesten Roman mit einem Adventskalender der besonderen Art. Euch erwarten 24 BDSM-Geschichten, in denen mit der Rute und anderen schönen Bestrafungsinstrumenten garantiert nicht gespart wird.


24 „Heiße Aufgaben“ sind Leas Wunsch, als sie sich von ihrem Mann David einen Adventskalender erbettelt. Doch sie hat nicht mit seiner Kreativität gerechnet. Täglich stellt er sie vor neue Herausforderungen, und es warten nicht nur angenehme und lustvolle Überraschungen auf sie. So manches Mal kostet es sie einiges an Überwindung, die Aufgaben zu erfüllen. Und einmal mehr bringt David seine Lea an ihre Grenzen.

Der dominante David und seine Sub Lea haben die Regeln ihres Zusammenlebens klar festgelegt – einvernehmlich und selbstbestimmt. Den beiden gelingt es, ihre Neigungen in einer D/s-Beziehung auszuleben, soweit das im Alltag mit Kindern, Haushalt und Berufen eben möglich ist.BDSM als Lebensform, basierend auf einer tiefen Liebe und grenzenlosem Vertrauen.

Leseprobe:

Freitag, 6. Dezember

„Hohoho…“, haucht David in mein Ohr und ich bin auf der Stelle hellwach.
Lachend schiebe ich ihn ein Stück von mir weg.
Sein Atem auf meiner Haut hinterlässt eine Gänsehaut und ich schüttle mich.
„Gute Morgen, Herr Nikolaus“, erwidere ich gut gelaunt.
„Also, der erste Teil deiner Aufgabe wird sein, eine schöne Rute zu binden. Sie wird aus zwanzig Ästen bestehen. Weide, Haselnuss, was du findest. Hauptsache sie sind schön dünn und elastisch. Gib dir Mühe, das Ding muss schließlich auch was aushalten. Heute Abend werde ich dein Kunstwerk dann an dir ausprobieren.“
„Oh“, entfährt es mir. Das ist mal eine besondere Aufgabe und ich freue mich riesig darauf. „Und der zweite Teil?“, frage ich.
David legt eine Hand auf meine Wange und lächelt mich geheimnisvoll an. „Das wirst du dann heute Abend erfahren.“
Enttäuscht lasse ich mich zurück in mein Kissen fallen und schnaube bockig.
„Ich muss los. Bis später.“ Ohne auf meinen Missmut einzugehen, steht David auf und macht sich fertig für die Arbeit.
Voller Vorfreude ziehe ich noch mal die Bettdecke über mich. Eine Stunde kann ich noch liegen bleiben, bevor ich die Kinder wecken muss.

Als ich mittags von der Arbeit nach Hause komme, gehe ich direkt in den Garten und schneide wie befohlen mehrere dünne Stecken von den Sträuchern. In der Werkstatt lege ich sie nebeneinander und sortiere alle Stecken aus, die zu dick, zu dünn oder zu schief sind. Das mache ich so lange, bis am Ende die zwanzig schönsten übrigbleiben.
Das war der einfache Teil der Aufgabe, jetzt muss ich die Rute irgendwie binden. An dem Versuch, einen Griff zu flechten, scheitere ich kläglich. Mein künstlerisches Talent lässt schon sehr zu wünschen übrig.
Ich probiere es mit Klebeband, aber das sieht nicht nur scheußlich aus, es wird auch garantiert nicht der bevorstehenden Belastung standhalten – und das bedeutet Ärger mit meinem Mann.
Hm… Während ich mir den Kopf darüber zerbreche, höre ich die Kinder heimkommen. Ich unterbreche meine Bastelarbeit und gehe mit den beiden ins Haus.
Eine Stunde später widme ich mich erneut der Rute. Beim Essen hatte ich einen Geistesblitz und versuche jetzt, ihn in die Tat umzusetzen.
Als Erstes verschnüre ich die dicken Enden der Äste so fest wie möglich mit einer Paketschnur und fixiere diese mit reichlich Heißkleber. Darauf klebe ich einen dünnen Schaumstoff und umwickle das Ganze zum Schluss straff mit schwarzem Isolierband. Das sieht gar nicht mal so schlecht aus.
Ha, ich bin stolz auf mich. Hoffentlich ist David derselben Meinung.

Am Abend inspiziert David mein Kunstwerk und er ist sichtlich beeindruckt.
„Das hast du wirklich sehr schön gemacht“, lobt er.
Innerlich verdrehe ich die Augen. Ich hasse solche gönnerhaften Aussagen. Da ich die Wirkung des Instrumentes aber erahnen kann, verkneife ich mir jegliche bissige Bemerkung.

Nachdem ich den Kindern Gute Nacht gesagt habe, gehe ich zu David in die Werkstatt. Er hat den Heizlüfter eingeschaltet und der kleine Raum ist angenehm warm. Ein paar Kerzen flackern auf der Werkbank.
„Dann wollen wir mal, zieh dich aus.“ Ohne Umschweife kommt er zur Sache.
„Warst du auch immer schön brav?“, fragt er mit tiefer Stimme, als ich nackt vor ihm stehe.
„Klar, lieber Nikolaus. Ich bin immer brav“, kichere ich.
„Das gibt bereits den ersten Vermerk. Für dreistes Lügen hat Knecht Ruprecht zwanzig Schläge vorgesehen.“
Empört schnappe ich nach Luft und setze an zu protestieren, aber David stoppt mich.
„Nur zur Information, meine Liebe, wenn du mir widersprechen möchtest, kommen weitere zwanzig Schläge auf dein Konto. Also überlege dir das besser noch einmal.“ Fragend sieht er mich an, und ich schlucke widerwillig jeglichen Kommentar hinunter. „Gut“, sagt er und nickt. „Dann kommen wir zum nächsten Punkt. Du stehst hier völlig schamlos dem Nikolaus nackt gegenüber. Findest du das angemessen?“ Grimmig kneift er die Augen zusammen.
„Aber du hast doch gesagt…“, brause ich auf.
„Stopp! Widerspruch bedeutet zwanzig Schläge. Macht insgesamt inzwischen sechzig.“
„Was?“, rufe ich empört. „Sechzig? Aber zwanzig und zwanzig sind doch erst vierzig!“ Das wird ja immer netter. Wie kann er nur so unfair sein.
„Ich rechne mal für dich“, sagt er so, als würde er mit einem Idioten reden.
Das macht mich wütend, aber ich beiße mir auf die Lippen, um endlich meine Klappe zu halten. Ich denke, das ist die einzige Möglichkeit, weitere Minuspunkte zu vermeiden und die Anzahl der Schläge nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Artig senke ich den Blick und warte auf seine Milchmädchenrechnung.
„Zwanzig Schläge für deine Lüge. Zwanzig Schläge für dein schamloses Auftreten, zwanzig Schläge für den ersten Widerspruch und noch einmal zwanzig für erneutes Widersprechen. Macht zusammen … wieviel?“, will er wissen.
Verdammt, jetzt habe ich nicht aufgepasst. Sechzig hat er vorhin gesagt. Hoffentlich ist das noch aktuell.
„Sechzig?“, schlage ich zögernd vor.
Ungläubig schüttelt er den Kopf.
„Auch noch unaufmerksam. Das bedeutet, zu den achtzig Schlägen kommen noch einmal zwanzig für Zerstreutheit hinzu. Damit machen wir die Hundert voll.“
Ergeben sehe ich zu ihm auf.
„Ja, bitte“, flüstere ich ernst und bin jetzt endlich in der richtigen Stimmung, klein beizugeben und die Strafe entgegenzunehmen.
Ein Lächeln huscht über sein Gesicht und er nickt mir kaum merklich zu.
„Wie schön, dass du es endlich einsiehst. Während du die Schläge empfängst, wirst du dich um Teil zwei deiner Aufgabe kümmern …
(…)

Wenn ihr jetzt Lust auf mehr bekommen habt und wissen wollt, wie es mit David und Lea weitergeht, dann könnt ihr euch das Buch unter folgendem Link bestellen: https://amzn.to/2qQ1bZT

Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen und einen fantastischen Start in die Adventszeit.

Lilium

Lilium

Lilium hat ihr Studium in Literaturwissenschaften und Mediävistik mit dem Schwerpunkt Sadomasochismusforschung abgeschlossen und lebt ihre BDSM-Neigung auch im Alltag offen aus. Die gebürtige Berlinerin ist nicht nur wahnsinnig neugierig darauf, was andere zu erzählen haben, sondern gibt zudem gerne einen Einblick in ihre ganz privaten Leidenschaften.

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